Michael Zinsmeyer
Zauberkünstler
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Artikel

Meine Publikationen "999 Tips für Kinderzauberer" und "Zauberei für Kinder" sind (leider) völlig vergriffen und eine Neuauflage ist vorerst nicht geplant. Aus diesem Grund stelle ich daraus einige Artikel hier zur Verfügung.


Anforderungen an einen Kinderzauberer

Der Kinderzauberer muss eine echte Liebe zu den Kindern haben! Nur dann kommt das notwendige Verhältnis zwischen Zauberer und Publikum zustande. Dieser Punkt ist eine Grundvoraussetzung, wenn Sie sich mit Kinderzauberkunst beschäftigen wollen.

Kinder sind Persönlichkeiten! Sie haben ein Recht darauf, ernst genommen und als gleichberechtigte Partner behandelt zu werden. Die Kinder spüren sofort, ob der Zauberer sie voll akzeptiert oder ihnen nur etwas vorspielt. Jegliches falsche Getue erkennen sie sofort und reagieren entsprechend negativ darauf.

Maxim Gorki wurde einmal gefragt, wie man für Kinder schreibt. Er antwortete: "Wie für Erwachsene - nur besser, viel besser!" Übertragen Sie diese Einstellung auf die Kinderzauberei!

Bedenken Sie, dass Ihre Zuschauerkinder das Publikum von morgen sind. Von Ihrem Programm kann es entscheidend abhängen, welche Einstellung die Kinder zur Zauberkunst bekommen.

Haben Sie keine Angst vor den Kindern und vor Kinderveranstaltungen - die Kinder merken es sofort! Innerhalb von Sekunden bestimmen dann die Kinder den Ablauf des weiteren Programms.

Erwachsene sind Kindern immer überlegen. Kinder wissen das und wundern sich nicht darüber. Aber - wenn einem Erwachsenem (noch dazu einem Zauberer) auch einmal etwas schief geht, kommen natürlich die entsprechenden Reaktionen der Kinder.

Das ist übrigens keine Schadenfreude. Die Kinder merken, dass der Zauberer die gleichen Fehler macht, wie sie selber. Er verwechselt den Zauberspruch, verlegt seinen Zauberstab oder sucht etwas, was die Kinder schon längst gesehen haben. Das macht Sie den Kindern sympathisch, vorausgesetzt Sie übertreiben die ganze Sache nicht.

Quelle: Michael Zinsmeyer: "Zauberei für Kinder", Karl-Marx-Stadt 1989, S.20

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